Hilfst Du Deinem Hund und hältst ihn klein?
Shownotes
In dieser Episode
- Warum Unterstützen (Tragen, Spaziergang anpassen) erstmal richtig ist – und wo trotzdem eine Frage bleibt
- Was passiert, wenn Unterstützen zur festen Lösungsstrategie wird
- Agency: der Begriff aus der Tierwohl-Forschung für Mitbestimmung und Stressbalance
- Was Training für mich bedeutet – und was ausdrücklich nicht
- Was man überhaupt trainieren kann: Verhalten und emotionale Bewertung
- Werkzeuge als Mittel zum Zweck, Beispiel isometrische Übungen
- Warum "der Hund muss da durch" für mich einer der alten Mythen ist
Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst
- Unterstützen ist okay, wenn es nicht die einzige Strategie bleibt
- Reagieren ohne parallele Lerngelegenheiten hält den Hund klein und abhängig
- Mitbestimmung (Agency) ist Teil der Stressbalance – aus der Tierwohl-Forschung
- Training = gezielte Gestaltung von Bedingungen für sichtbare, messbare Verhaltensänderung über Lernprinzipien
- Trainierbar sind konkrete Verhaltensweisen ebenso wie emotionale Bewertungen
- Werkzeuge (z. B. isometrische Übungen) sind Mittel zum Zweck, nie die Lösung selbst
- Ziel: Hund und Mensch werden Weggefährten, keine Abhängigkeit
Mehr zu meinen Lieblings-Werkzeugen (aktuell: die isometrischen Übungen) gibt es gerade in einer kleinen Serie im Newsletter. Hier kannst Du Dich anmelden https://andersmithund.com/neugiernasen
Transkript anzeigen
00:00:01: Willkommen zu einer neuen Episode vom Annas mit Hund.
00:00:05: Auf Castig freu mich riesig, dass es hier weitergeht und dass du dabei jetzt.
00:00:10: Die letzte Episode ist ja schon eine Weine her und je wahr?
00:00:13: traurig!
00:00:14: Ich habe dazu viele E-Mails bekommen und zu der einen habe ich bereits Neamsletter geschrieben aber einen Aspekt daraus den möchte ich ihr und heute aufgreifen.
00:00:23: In dieser E-Mail ging es um eine Familie mit einem eher vorsichtig, manchmal sogar ängstlichen Hund.
00:00:29: Und wenn der Hunger bei Angst nicht mehr weiterworfen will, legt ihn den Mann der Familie oder passt den Spaziergang an.
00:00:35: Total sinnvoll, den Hund wahrzumunterstützen!
00:00:39: Das ist also nicht der Punkt über den wir heute reden, den wir in Frage stellen.
00:00:43: Aber es gibt etwas zu klären nämlich passiert das wirklich nur manchmal?
00:00:49: Oder ist das die feste Lösungsstrategie?
00:00:51: und wenn es die Lösung Strategie ist es auf Dauer kontraproduktiv.
00:00:56: Denn eine Maßnahme, die dem Hund in der Situation verhilft... ...ist gut!
00:01:03: Allerdings fehlt da der Aspekt das er die Möglichkeit bekommt selbst zu wachsen, Situationen selbst zu lösen so dass sie in unsere Gesellschaft passt.
00:01:13: und wenn wir das verpassen dann halten wir den Hund klein und abhängig.
00:01:18: Und genau das ist für mich jetzt die Frage reagierst du?
00:01:21: Wenn dein Hund etwas hat Oder sorgst du dafür, dass er eigene Lösungen finden und lernen kann?
00:01:29: Und lernt in dein Leben, in deinen Alltag hineinzuwachsen.
00:01:33: Genau darum geht es weiter!
00:01:44: Als Du mich noch nicht kennst, mein Name ist Anne Bocher.
00:01:47: Ich bin Gründerin von Andersen Tund und begleite Menschen und ihre Hunde durch das Leben und das schon seit deutlich mehr als zehn Jahren.
00:02:00: Lass uns doch genauer mal dahin gucken, was ich da eigentlich gerade für ein Fass aufgemacht habe.
00:02:05: Denn eins möchte ich von vornherein klarstellen – Ich bin ein riesiger Fan davon wenn wir mit Hund nicht in überfordernde Situationen für sie hineinkommen, sie zu unterstützen!
00:02:19: Ich bin Ein Fan von Social Support und einem Hund der in eine Situation kommt die er alleine nicht meistern kann zu ignorieren oder das irgendwie mit sich selbst ausmachen zu lassen, wenn wir doch wissen dass er das eigentlich nicht kann.
00:02:36: Oder ihn da abherten zu wollen.
00:02:39: Das ist für mich in erster Linie asozial und wir wollen doch soziale LebenspartnerInnen für unsere und sein sozialen Weggefährtinnen Und da passt für mich asozials Verhalten überhaupt nicht.
00:02:56: Also das als Statement vorweg.
00:02:57: du krossst hier keine Angst haben, dass ich dir jetzt sage nein tragen ist nicht in Ordnung oder den Hund zu unterstützen ist nicht an Ordnung.
00:03:05: Darum geht es heute nicht!
00:03:06: Es geht darum, dass das immer nur eine Seite der Medaille ist.
00:03:10: Unsere Hunde haben sich unser Leben mit uns nicht ausgesucht sondern wir haben sie in unseren Alltag geholt.
00:03:17: Selbst wenn du sagst Mensch ich habe aber doch ein Hund beim Züchter oder im Tierschutz.
00:03:21: Der hat sofort den Kontakt zu mir gesucht und der hat mich ausgesucht, ja das magst du so sehen aber der Hund hatte keine Ahnung welche Konsequenzen da dran hängen, er hatte keine ahnung in welcher Wohnung, in welchem Haus, in dem Stadtteil, in diesem Dorf wo du lebst und was da auf ihn einprasselt.
00:03:39: und je nachdem wie groß da der Kultur Schock für dein Mund war kann das alleine ausreichen um auch den souveränsten, coolsten Dorfhund der vorher vielleicht irgendwo auf der Piazza gelegen und gechillt hat, vollkommen aus der Bahn zu werfen.
00:03:56: Und dafür zu sagen dass sozusagen sein Weltbild zusammenbrist.
00:04:00: Wenn wir ein Hund in unseren Eiterkohlen ganz egal ob wir ihn jetzt vom gewissenhaften Züchter aus dem nachhaltigen Tierschutz oder sonst wie zu uns holen wenn wir den zu uns Dann übernehmen wir die Verantwortung und wir übernehmen vor allen Dingen die Verantwortung dafür, so schnell, so viel wie möglich wohl befindet in das Leben des Hundes zu bringen.
00:04:21: Und Wohlbefinden bedeutet der Hund erlebt einen für sich zu bewältigenden Alltag indem er seine Bedürfnisse still alle notwendigen Ressourcen auffüllen kann und in dem er sich zurechtfindet.
00:04:37: Wohlbefinden ist nicht alleine das Ausbleiben von Stress, beziehungsweise es ist nicht das Aus bleiben von Stress sondern wohlbefinden bedeutet sich durch sein Leben zu rechnen und dabei möglichst viele angenehme Momente zu erleben in denen man mitbestimmen kann in denen man Kontrolle über den eigenen Körper und das eigene Leben hat, für angenehme gute Empfindungen sorgen kann.
00:05:14: Und genau das ist die riesige Herausforderung, die wir eben nicht gemeistert kommen wenn wir den und zwar supporten, wenn er aber fordert ist, aber nicht gleichzeitig dafür sorgen dass er Lerngelegenheiten bekommt indem selbst dafür sorgen kann, auch wenn die Welt um ihn herum trubelig und stressig ist.
00:05:39: Dieser Aspekt der Selbstbestimmung in der Kontrolle, der ist nicht neu und der ist auch nicht von mir jetzt irgendwie adacht weil das so schön ethisch und zu Bedürfnis orientiert passt sondern im Kontext des Animal Welfare Ferns also des Tierwurz der Animal Walfair Forschung dann nennt man den Agency.
00:06:00: Und man weiß schon länger, dass diese Mitbestimmung, diese Wahl- und Kontrollmöglichkeiten über das eigene Empfinden des eigener Handeln auf die Möglichkeit mit dem eigenen Handeln die Situation mitzugestalten.
00:06:16: Dass dieser Aspekt ein wichtiger Teil der Stressbalance ist.
00:06:23: also je kleiner dieser Teil ist der Mitbestimmung der Gestaltungsmöglichkeit desto höher ist die Stressbelastung.
00:06:34: Denn desto weniger Kontrolle hat das Individuum über das eigene Leben und der Kontrollverlust, dass es das Stress ausmacht.
00:06:46: Und du merkst also hinter dieser kleinen Frage ist es okay wenn ich meinen Trage oder unterstütze steckt, wenn wir genauer hingucken mit ganzes ganze Menge mit drin.
00:06:58: für mich Beraucht ist also nicht nur die Reaktion auf Ups, ich sehe mein Hund kommt hier nicht zurecht.
00:07:05: Ich helfe dem jetzt!
00:07:07: Sondern es braucht vor allen Dingen etwas, nämlich ein systematisches Erschaffen von Gelegenheiten in denen unser Hund lernt hey mit diesen Mitteln, mit diesen Strategien, mit diesem Wegen kann ich Situationen wie diese hier meistern und zwar ohne dass er in die Schockstarre fällt oder ohne dass er eben soweit aus dem Handlungsmustern rauskatapultiert wird, das wir ihm helfen müssen.
00:07:38: Das was sich dahinter verbirgt hinter dieser Systematik ist für mich Training.
00:07:44: Training ist die gezielte Gestaltung von Bedingungen um sichtbare und messbare Veränderung im Verhalten des Hundes zu erreichen über Lernprinzipien über Lernmechanismen und dabei den Hund strittweise darauf vorzubereiten, was ihm alles im Alltag begegnet.
00:08:09: Und solange das Training läuft muss ich ihn eben im Alltag noch unterstützen oder in Alltag so gestalten dass er möglichst seltene Situation kommt wo ich ihn unterstützen muss.
00:08:19: und parallel dazu läuft eben Training als gezielte Lerngelegenheiten für den Hund.
00:08:26: Nicht im Sinne von Ups, jetzt sind wir in der Situation und jetzt reagieren mehr sondern ich mache mir vorher Gedanken.
00:08:34: Ich mach mir vorhin überlege mir welche Kompetenzen, welche Verhaltensmuster, welche Mechanismen braucht mein Hund um meinen Alltag zu bewältigen?
00:08:46: Und das wird trainiert!
00:08:48: Was können wir trainieren?
00:08:49: Wir können natürlich als erstes mal ganz konkrete Verhaltensweisen, sowas wie kommen zu mir.
00:08:54: Setz dich hin!
00:08:55: Bleib stehen trainieren.
00:08:57: wir können aber auch trainieren.
00:08:58: wenn du etwas siehst was du nicht einordnen kannst dann lauf doch als erst es zu mir oder bleib stehen.
00:09:06: oder auf diese Art und Weise kannst du dir Unterstützung bei mir holen wenn nur die brauchst.
00:09:10: oder aber auch wir können trainieren im Sinne von Wenn dir etwas zu viel wird, bleib ein Verstehen.
00:09:17: Und das bedeutet für mich im Unkehrschluss – es ist dein Kommunikations- und Klimawund an mich -, dass ich dich unterstütze darin, das in deinem Tempo zu lösen und mitzeit zu haben.
00:09:28: Trainieren kann man primär natürlich immer verhaltensweisen.
00:09:31: Verhaltensweise sind Bewegungen, Bewegungsmuster oder Positionen am Hund die wir sehen wie wir messen können.
00:09:38: Dahinter trainieren wir bei meinem ganzen Rattenschwanz nämlich jede Menge Kompetenzen.
00:09:45: Wir können über Training emotionale Bewertungen verändern, wir können zum Beispiel dafür sorgen dass etwas was jetzt den Hund noch überfordert, was ihm Kontrollverlust suggeriert nach und nach zu etwas wird wo er sagt ah kenne ich kann nicht, kann ich einordnen?
00:10:00: Kann ich mit Variante A oder B drauf reagieren?
00:10:03: Variante a hat die Konsequenz meinen Mensch unterstützt mich, Variante b hat die Konsequenz Ich schaffe das sogar alleine.
00:10:12: Das bedeutet, wir können über diese Verhaltensmuster, die wir trainieren können und über weitere Mechanismen.
00:10:19: Die emotionale Bewertung des Hundes verändern.
00:10:21: Wir können dafür sorgen dass er mitbestimmen kann das er Lösungsmöglichkeiten bekommt und dass er darüber die Situation bestalten kann und da drüber weniger Stress empfindet.
00:10:32: Und wie können auf dieser Art und Weise eben auch diesen Mitbestimmung fördern so dass es in seinem Wohlbefinden noch mal eine starke Steigerung gibt.
00:10:41: Und da ist es das für mich, was Training ausmacht.
00:10:44: Für mich ist Training nicht hey wir haben dann eine Übung oder der Hund muss perfekt sitzt platz Fuß oder den Handtouch oder den Rückruf können sondern Training bedeutet für mich immer wie gucken.
00:10:54: wo ist der Unterschied zwischen dem ist der Hund im Moment an Verhalten und scheinbar anscheinende Bewertung von Situationen zeigt also wo wir von Verhalten auf emotionale Lage zurückschließen.
00:11:08: Was wünschen wir uns für diesen Hund?
00:11:10: Was müsste der eigentlich im Alltag meistern können, damit das hier besser läuft.
00:11:15: Und diese Gap also diese Differenz zwischen was zeigt der Hund und was brauchen wir auch damit der Mensch sich mit dem Hund zusammen durch den Alltag gut bewegen kann – also für alle Beteiligten.
00:11:29: Das brauchen wir diese Lücke zu schließen.
00:11:31: dafür ist Training da!
00:11:33: Und Training ist eben nicht eine Aneinanderreihung von Übungen, die dem Mund ein Verhalten beibringen was er immer kann.
00:11:42: Sondern für mich bedeutet Training ist ein Weg Mitgestaltung in das Leben des Hundes zu bringen und dafür zu sagen dass Leben bereichert wird und Lerngelegenheiten so gestaltet werden, dass wir am Ende mehr wohl befinden, mehr Randlungskompetenz Freiheiten und Mitbestimmungen für den Hund bekommen.
00:12:08: Und ein gutes Gefühl für die Menschen im Eitag mit dem Hund.
00:12:13: Dafür nutzen wir Werkzeuge.
00:12:16: Werkzeugen sind Hilfsmittel, mit denen ich zum Beispiel das Verhaltensrepertor des Hundes erweitere oder gezielt an Kompetenzen pfeile oder systematische Veränderungen beibringen.
00:12:27: Werkzeuge sind immer mittel zum Zweck und niemals alleine die Lösung, sie können verschiedene Prioritäten haben.
00:12:35: also ich kann als Priorität haben dass ein Mensch besser lernt die Körpersprache des Hundes zu lesen und zu achten und darauf zu antworten oder das ein Mensch die Kompetenz erhält dreimal tief durchzuhalten atmen bevor er dem Hund sagt was er zu tun hat also etwas mehr Geduld- und Impulskontrolle.
00:12:52: oder ich kann dasselbe natürlich auch beim Hund haben.
00:12:54: Das heißt Werkzeuge sind Mittel zum Zweck, sie sind keine Lösungen sondern sie sind Dinge die uns auf dem Weg zur Lösung helfen.
00:13:06: das bedeutet mit Werkzeugen verschiedenen Werkzeug können wir dafür sorgen dass wir immer wieder was an der Hand haben wo wir den Hund unterstützen können und diese Werkzeugen können dann eben als Strategie genutzt werden.
00:13:20: in einem Newsletter, den ich vor kurzem geschrieben habe wo ich so eine kleine meine Lieblingswerkzeuge Serie gestartet hab solltest du diesen Podcast also jetzt unmittelbar nach der Veröffentlichung hören.
00:13:35: dann melde ich schnell zum Newsletter und dann kommen noch mehr meiner Lieblungswerkzeige.
00:13:39: aber im letzten mal hattest mein Lieblinswerkzeug die isometrischen Übungen als Beispiel.
00:13:44: Und die isometrischen Übungen, die stammen ursprünglich aus der Physiotherapie sind eigentlich etwas im Sinne von Ballonstraining, progressiver Muskelentspannung, muskelaufbau solchen Dingen.
00:13:56: Aus der Physiotherapie.
00:13:57: aber ich kann sie auch als Werkzeug für ganz andere Dinge nutzen.
00:14:01: Ich kann jetzt zum Beispiel als Angebot für Social Support also für soziale Unterstützung durch dich nutzen und ich kann die nutzend um Erregung runterzufahren.
00:14:10: Ich kann die aber auch nutzen, um mit dem Hund zu trainieren.
00:14:13: Hey bleib mal!
00:14:14: Wenn meine Hand hier ist dann lehne ich an die Hand und dann bleibe dort, um den Mund an einem Ort festzuhalten.
00:14:21: im Sinne von lehn dich an fühle ich hier wohl, hol dir meine Unterstützung.
00:14:25: Ich kann sie auch ühe nutzen für ganz andere Dinge.
00:14:28: das heißt um jetzt bei dem Beispiel zu bleiben mein Werkzeug der isometrischen Übung dienen zum Muskelaufbau und kann dienen zur Entspannung, kann dien zur Aufmerksamkeitsteilung.
00:14:38: Konzentriere dich dass du deinen Po deine Hüfte an meine Hand drückst während der Tierarzt auf der anderen Seite piekst oder Mensch drückt dich mit deiner Schulter an meiner Hand während Du den anderen Hund beobachtest.
00:14:49: wenn Du Dich mit der Schulter in meine Hand druckst dann kannst Du nicht gleichzeitig auf dem anderen Hund zustimmen.
00:14:54: Das heißt das sind alles.
00:14:55: keine Dinge wo ich sage Ey!
00:14:57: Der Hund funktioniert darüber sondern das sind Teillösungen Werkzeuge die dem Mund eben helfen das zu zeigen, was ich gerne hätte.
00:15:07: Was für mich noch in Ordnung ist und die gleichzeitig auf emotionaler oder auf Erregungsebene oder sonst wie unterstützend wirken?
00:15:16: Sie sind aber nicht die Lösung!
00:15:17: Das heißt es geht nicht darum im Sinne von ja Ich lass den Hund jetzt sich hinsetzen oder an meine Hand drücken während die anderen Hunde passieren Und dann habe ich eine Lösung sondern sie sind ein Baustein darin dem Hund zu helfen, die Situation anders zu lösen als bisher.
00:15:35: Es geht also viel weniger um Funktionieren als darum dass wir Werkzeuge, die wir üben in Trainingssituationen unter verschiedenen Erregungsstufen, verschiedenen Ablenkungen an verschiedenen Orten nutzen damit der Hund überhaupt eine Gelegenheit bekommt umzulernen und das ist etwas was ich worauf ich jetzt hier.
00:15:58: Ich habe dir jetzt ein Beispiel, die isometrische Übung.
00:16:00: Du kannst sie ersetzen durch alles Mögliche.
00:16:03: Ein Beispiel, worauf ich gerne zurückkommen möchte im Prinzip für diesen Fall dieses Tragen oder den Spaziergang anpassen
00:16:13: etc.,
00:16:14: das sind alles Dinge mit denen können wir diese Situation verändern.
00:16:19: Sie helfen dem Mund aber nicht mit dieser Situation besser zurechtzukommen.
00:16:25: Und wenn wir jetzt sagen, Mensch, wir haben ein Werkzeug.
00:16:28: Wenn wie die isometrische Nöbung der Hund kann sich anlehnen, er kann sich Sicherheit bei mir holen.
00:16:34: Der kann dadurch länger in der Situation verweilen ohne dass ihm übel wird, sage ich mal oder ohne das es für ihn unangenehm anfühlt.
00:16:44: Er kann auch lernen, wenn ihm unangênem die Situation wird dann kommt er zu mir und drückt sich an Milch und kann sich davor zwischendurch mitholen.
00:16:54: dann ist das was viel aktiveres als wenn wir sozusagen sagen, wir passen den Spaziergang an.
00:17:00: Wir tragen den Hund daraus.
00:17:02: Wir machen dies oder jedes.
00:17:04: Das gelingt natürlich nur in der Mund vorher die Erfahrung gemacht hat dass das für ihn etwas ist, was ihm tatsächlich hilft Was ihm angenehm isst und wodurch können?
00:17:15: Das können wir nur lösen Wenn wir außerhalb der unangenehmen Situation anfangen solche Mechanismen zu trainieren Wenn wir dafür sorgen, dass der Hund eben lernt.
00:17:25: Ah guck mal wenn die das und es sagt oder das macht dann könnte ich darauf so und zu reagieren.
00:17:31: Und dann fühlt sich das Ganze entspannend aktivierend Freudig wie auch immer an.
00:17:38: und wenn mir dieses Gefühl fehlt Dann kann ich mir das auf die Art und Weise zurückholen.
00:17:44: Das ist jetzt super vereinfacht ausgedrückt mit dem wenn mir Dieses gefühl fehlt.
00:17:49: Ich glaube das ist hier auch klar Was für mich die wesentliche Nummer daran ist, solange wir hergehen und in Situationen kommen, indem wir einfach nur reagieren und dem Mund helfen.
00:18:00: Aber nicht parallel dafür sorgen, dass der Hund lernt mit Anspannung, mit verschiedenen Dingen, mit verschiedener Herausforderungen umzugehen und dabei wieder für sein Gleichgewicht sein Wohlbefinden zu sagen, indem er Mitbestimmt, anders als wir das vielleicht kennen im Sinne von ich sag dem Hund was er zu tun hat und dann kommen wir durch die Situation durch.
00:18:24: Sondern solange wir nicht Training planen wo der Hund mit bestimmt und mitgestaltet und darüber lernt wie er solche Situationen meistern können in den Sinn eines Handlungsraums so lange halten wir unseren Hund klein Das heißt wir halten ihn ängstlich unsicher unselbständig Und wir müssen ihm helfen Der Unterschied zu einer Wehrschmeißen in den Mund einverbreiten und da muss der alleine durch, damit er abhärtet ist.
00:18:50: Wir helfen wenn er nicht damit gut zurechtkommt und wir gucken gleichzeitig dass er Stück für Stück Strategien lernt mit denen er damit zurechts kommt.
00:19:00: Und das ist für mich der wesentliche Unterschied zu.
00:19:04: Ist es okay wenn ich helfe?
00:19:06: Ja klar ist das ok.
00:19:08: Muss ich mal im Hund sagen, dass er funktionieren sitzen oder sonst was soll?
00:19:12: Nein musst du nicht.
00:19:14: Das sind alles diese alten Mythen.
00:19:16: der Hund muss da durch oder der muss nur gehorsam sein dann kriegen wir das hin.
00:19:20: mein Ziel ist es immer Training ja um dem Hund zu mehr Handlungswirksamkeit zum Meer Kompetenzen zu verhelfen den Menschen zu mehr Kompetenz und zu verhefnen Und das wiederum in den Alltag zu transportieren.
00:19:36: Und solange das noch nicht da ist, müssen wir
00:19:39: unterstützen.".
00:19:40: Meine Inspiration für dich!
00:19:41: Guck doch jetzt mal in deinem Alltag wie oft musst du deinen Hund unterstützen?
00:19:46: Weil er sonst
00:19:47: a.)
00:19:48: Deutliche Stress-Symptome zeigt
00:19:50: b.)
00:19:51: Überfordertes oder Verhalten zeigt dass du nicht sehen willst zum Beispiel andere Wunder anbellen
00:19:57: etc.,
00:19:58: Wie oft musst Du die Ihnen unterstützen?
00:20:00: und umgekehrt wann und wo wählt eher die Strategie und du brauchst ihn nicht unterstützen, wenn diese Situation herausfordernd ist.
00:20:10: Unser Ziel sollte immer sein dass wir als Unterstützer ihnen parat sind aber man uns eigentlich gar nichts braucht sondern wir gemeinsam andere Dinge erleben die da mehr Freude, mehr Spaß machen und den Hund zu einem Weg gefährten machen der nicht komplett auf unsere Regulation angemiesen ist.
00:20:35: Unsere Aufgabe, denn wir können die Situation und unseren Alltag überblicken per Hund nicht!
00:20:43: Und damit liegt die Verantwortung dafür bei uns, dafür zu sorgen dass der Hund Stück für Stück in unserem Alltag wächst.
00:20:52: Ich hoffe du nimmst etwas aus dieser Episode mit.
00:20:54: ich lad dich noch mal ganz herzlich ein Dich zum Newsletter anzumelden.
00:20:59: Die erste E-Mail zu den isometrischen Übungen ist, wenn dieser Podcast rauskommt schon draußen.
00:21:05: Aber in den nächsten Tagen kommt die nächste und dann geht meine kleine Miniserie weiter zu meinen Lieblingswerkzeugen.
00:21:12: Und wenn ihr vorbei ist, dann gibt es auch was Schönes an!
00:21:16: Bis dahin!
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